Coloured Light in the Metro

Why not giving it a little bit of colour?
At the moment we have 22 Lights each wagon on the U1. Opening is quick and easy with a srewdriver via 3 screws. Sizes are 120 × 17,5 cm.
Depending on the amount of discos you wanna do you have to buy the coloured sheet.
I recommend www.modulor.de or www.caststore.de
Make sure to compare the prices in coordination with the size of your project.
Let me know if you did it and send me some pictures.

I propose these coloures:

Paris im Januar 2014

Joel Morrison

@ Almine Rech Gallery PARIS

Joel Morrison

William O‘Brien

with his work “ The Lovers“
@ Almine Rech Gallery PARIS

The Lovers Paris

Andrei Molodkin

with his work „Immigrant Blood“
@ Galerie Patricia Dorfman Paris

„IMMIGRANT BLOOD“ by ANDREÏ MOLODKIN from astrid de cazalet on Vimeo.

Laure Tixier – Map with a view

Laure Tixier shows in her work footprints of prisons from all over the world in a reduced and aestheitc way.

Her work
Her website

Laure Tixier - Map with a view

Die Stille ist am lautesten – Über neue Reize, mit denen Rezipienten nicht rechnen

Dank der GfK wissen wir ganz genau, wer wann welche Fernsehsendungen sieht. Aber sitzen die Menschen wirklich gebannt wie hypnotisierte Kaninchen vor dem Fernseher und rezipieren gespannt jede einzelne Sekunde? Natürlich nicht. Die Frage stellt sich danach, was die Menschen sonst machen? Ganz klar: Viele zappen herum, vor allem während der Werbezeiten. Aber ist das wirklich alles? Vor dem Fernseher ergeben sich komplexe Situationen interpersonaler Kommunikation. Wer Familie Meier am Ende eines Tages fragt, an welche Situationen des vergangenen Tages sie sich erinnern, werden sie nur selten Medieninhalte nennen. Da uns Medien und ihre Inhalte jedoch im häuslichen Alltag ständig umgeben, schwingt doch in vielen Situationen ein Medium mit. Ein Ansatz für eine tiefere Verankerung der Botschaften in den Köpfen der Menschen führt über die Initiierung von personaler Kommunikation. Mund-zu-Mund-Propaganda wollen viele Werber – bekommen tun es die wenigsten, weil zu viele Marken sich selbst in den Vordergrund stellen. Marken müssen aufhören, über sich selbst zu reden. Lass die Menschen reden, aber dabei an die Marke denken.

(c) Gregory Crewdson

Werbung kann uns auffordern etwas zu tun. Ganz unverfroren und direkt. Meistens in Verbindung mit den Worten „kauf“, „probier“, „jetzt neu“ und so weiter. Viele Konzepte gehen noch weiter und binden schon den Gedanken der sozialen Interaktion mit ein: „kaufen Sie jetzt für sich und ihren Partner“, „probieren Sie 2 für 1“ und „jetzt neu für die ganze Familie“. Oftmals findet auch gar keine reine Produktwerbung statt, sondern lediglich Imagepolitur. Bei Zweiterem fehlt jedoch jede direkte Aufforderung. Eine neuartiges Denken für Imagewerbung schließt die Aufforderung zur Kommunikation ein. Sie fordert:
„Sagen Sie ihrem Partner etwas, was Sie an ihm ganz besonders mögen“
„Erzählen Sie dem Menschen neben Ihnen von Ihrem schönsten Erlebnis der letzten Tage“
„Wenn Ihr Freund mit dem Bier und den Chips aus der Küche zurück kommt, sehen Sie ihm in die Augen und denken an das wundervollste Erlebnis, das Sie miteinander hatten.“
Es handelt sich um simple Sätze, die interpersonale Kommunikation nicht nur bewusst forcieren, sondern den Rezipienten auffordern, diese Augenblicke ganz bewusst zu erleben.
Eine Absenderkennung wird nicht ausgeschlossen und sollte höchstens visuell erfolgen. Unterlegt wird das abgebildete Logo mit einem Abschiedssatz. Keinesfalls zu lang und selbstverständlich ohne offensichtliche Manipulationsversuche sollte dieser sein. Hier kann mit den wesentlichen Bedürfnissen gespielt werden wie z.B. Macht, Sexualität und Schönheit.
„Aber pssst. Verraten Sie uns nicht.“
„Niemand weiß von unserem Gespräch.“
„Reden macht sexy – Reden Sie.“
Diese Spots sind sehr kurz mit max. 10 Sek. Ein Split ist möglich. Dabei wird nach einigen folgenden Werbeeinblendung noch einmal ein Spot gezeigt und nachgehakt: „Und? Wie war die Reaktion?“, „Jetzt denken Sie sich etwas aus!“ und „Probieren sie es noch einmal?“. Mit dem Hinweis auf eine Social Media Plattform können die Rezipienten die Frage gleich beantworten und dem Werbetreibenden ein Feedback geben.
Eine Alternativlösung ist es, weitgehend auf akustische Reize zu verzichten. Rezipienten, die den oftmals heftigen Geräuschpegel von Werbung gewohnt sind, werden durch den besonderen Reiz der plötzlichen Stille aktiviert, da sich dieser von allen anderen deutlich abhebt. Ein kurzes Anfangssignal leitet den Spot ein, um zu signalisieren, dass das Medium keinen technischen Fehler hat. Das Bild ist ruhig und der Text wird in Echtzeit von Hand geschrieben.

Finde den Fehler!

NOW is ’til infinity!